Der gestrandete Wal

Der gestrandete Wal

Vielleicht hast du es gesehen, der Wal, der gestrandet ist. Dieses wunderschöne Wesen.

Mich bewegt dieses Thema sehr, es sind nicht nur die Gedanken in meinem Kopf, ich fühle es auch im Körper.

Auf der einen Seite ist es etwas sehr Schönes, zu sehen, wie Menschen zusammenkommen.
Wie sie innehalten, wie sie fühlen. Wie da plötzlich Verbindung entsteht, zwischen Menschen und diesem wundervollen Wesen.

Und gleichzeitig ist da etwas anderes, etwas, das mich traurig macht. Zu sehen, wie schnell sich etwas verschiebt, weg von dem Tier, hin zu dem, was man daraus machen kann.

Profit. Bedeutung. Nutzen.

Ich sage es nicht, um jemanden an den Pranger zu stellen. In meiner Welt sind  wir erwachsene Menschen, jeder trifft Entscheidungen. Und jede Entscheidung trägt Konsequenzen.

Egal ob sie sofort sichtbar sind oder nicht. Es ist meine Wahrheit. Ich habe mich gefragt, wenn es wirklich darum gegangen wäre alles zu versuchen, wirklich alles.

Warum wurde nicht anders gehandelt? Warum wurde nicht alles genutzt was möglich ist?

Es gibt Klänge, die Wale rufen, die sie führen, die sie erinnern. Warum wurden sie nicht eingesetzt? Warum braucht es ein Konzept, um etwas zu befreien? Warum muss etwas menschlich verstandesmäßig, der Norm entsprechend konzipiert werden? Wenn es doch Menschen gibt, die mit ihrem Herzen verbunden sind, nicht drüber nachdenken ob es ein richtigeren Weg gibt, sondern einfach fühlen, dieses Wesen braucht Hilfe und dann diesen Weg gehen. 

Ich habe darauf keine Antwort, die irgendwie befriedigend wäre. Es zeigt mir einfach, wie unterschiedlich die Menschen sind. Und stärkt mich persönlich noch weiter darin ein anderer Mensch zu sein. 

Gleichzeitig sehe ich, dass dieser Wal nicht nur dieses Ereignis ist, sondern er ist auch ein Spiegel, für das, was hier gerade passiert.

Für eine Welt, die so lange funktioniert wie Menschen nicht wirklich fühlen, nicht wirklich verbunden sind, mit sich mit ihrem Herzen.

Die Welt, so wie sie gerade ist kann so nicht bleiben. Und ich spüre, dass Menschen beginnen zu hinterfragen. Dass sie beginnen zu erwachen. Und vielleicht ist genau das das,
was dieser Wal in Bewegung bringt.

Dass Menschen wieder fühlen., wieder sehen, wieder wahrnehmen was wirklich ist und was nicht. Vielleicht fühlst du dich manchmal klein darin, machtlos, als könnte ein einzelner Mensch nichts verändern.

Aber das stimmt nicht.

Die Macht, von der ich spreche ist keine Macht über andere. Es ist Selbstermächtigung. Zu erkennen, wer du bist. Was sich für dich wahr anfühlt und danach zu leben.

Denn das, was sich für dich wahrhaftig anfühlt ist deine Wahrheit.

Nicht das, was dir gesagt wird., nicht das, was du gelernt hast zu glauben. Sondern das, was du fühlst, wenn es still wird in dir.

Vielleicht ist genau das die Einladung hier. Nicht nur auf diesen Wal zu schauen.

Sondern weiter, tiefer In dein eigenes Leben. Wo weißt du längst weißt, was nicht mehr stimmt?

Wo spürst du, dass du dich selbst verlässt? Und wo du bereit bist dir wieder zu folgen

Möge dieser wundervolle Wal seinen Weg gehen, auch wenn ganz gewiss ein anderer für ihn vorgesehen war. Er ist nicht alleine, ich glaube an ihn und du vielleicht auch. 

In Liebe für uns alle.

 

Be free someday

Sa la na a yuum iasis


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